Teflon Tef Fonfara

Die schwäbische Seite

 

Der andere schwäbische Humor

Der schwäbische Humor ist vielschichtig, manche meinen, schwäbischer Humor sieht klassisch so aus: Ein Ehepaar sitzt auf der Bühne und bäfft sich an. Das Publikum lacht, die Performance ist perfekt. Doch spätestens seit Sebastian Blau (Josef Eberle) und Thaddäus Troll wissen wir, dass schwäbischer Humor sehr viel weiter reicht und darf auch für so manchen Landstrich spezifisch sein. Humor wird unterschiedlich aufgefasst, aalglatter gemütlicher Schwabenwitz findet im Ländlichen immer ein Publikum, doch mit einer fremdartigen Performance, neuartig, einfallsreich und immer noch schwäbisch geprägt, tut sich der Stadt-Comedian im Ländlichen eher schwer. In allen Genres gibt es Außenseiter, der schwäbische Humor lässt dies nur bedingt zu.

Das Duo Häberle & Pfleiderer brillierte auf Stuttgarter Bühnen und nach dem Kriegsende besonders durch zahlreiche Auftritte in Hörfunk und Fernsehen beim SDR. Sketche wurden auf den Punkt gebracht und gingen als die unumstößlichen Maßstäbe der schwäbischen Unterhaltung hervor. Der markante ehrliche schwäbische Witz des Duos, ursprünglich geprägt durch Auftritte in den frühen 1930er Jahren, behielt immer noch seine Gültigkeit, unterstützt vom aufkommenden Medium Fernsehen.
Der Süddeutsche Rundfunk produzierte mit dem Duo - ausgestattet im damals üblichen Zeitgeist - beste Unterhaltung, die Bühnendarstellung war reduziert auf ein Minimum und die realistischen schwäbischen Themen konnte jeder leicht nachvollziehen. Der Wortwitz bestimmte die Handlung und es war aalglattes Fernsehen. Dies entsprach der damaligen "Deutschen Rundfunknorm".
Dies änderte sich spätestens 1986 mit einem schwäbischen Comedian-Duo, das sich nicht an diese Rundfunknorm hielt.

Die Kächele-Comedy-Dynastie

Teflon Fonfara, ein "schwäbischer Außenseiter", definierte schwäbischen Humor neu und erfand für den SDR3 die langjährige Comedy-Serie "Frau Kächele & Frau Peters". Jetzt war alles anders, die Geschichten waren vollkommen unrealistisch, aber voller Fantasie und erfinderischem, schwäbischen Ideenreichtum, die Klänge und Hörspiel-Geräusche wurden tontechnisch designed, der Unterhaltungspegel immer hoch, und alles mit Tempo: Akustische Comics in schwäbisch (Hörfunk). Teflon Fonfara spielte alle Figuren selbst.
Da es noch wenige Sender nur gab, erreichte die Kultserie eine riesige Hörergruppe im Sendegebiet, und Frau Kächele & Frau Peters wurden zum Markenzeichen des "Wilden Südens".
TV-Beiträge aber entstanden im realistischen Umfeld des Studios, auch weil sich die Traumbauten aus den wilden Geschichten nicht herstellen ließen.



Video: Frau Kächele & Frau Peters, SDR

Die Serie endete 1998 nach 12 Jahren Laufzeit und über 800 Folgen mit der Schließung des Süddeutschen Rundfunks durch die Fusion SDR mit SWF, heute SWR.
Der Name "Kächele" jedoch behielt seine Wirkung. Andere Komödien-Gruppen nutzen den Namen für ihre Kleinkunstauftritte und für Youtube-Videos, auch ein Lebensmittelhersteller wurde sich der Werbewirksamkeit dieses Begriffes bewußt.

 



Frau Kächele & Frau Peters veröffentlichten CDs und Vinyl, sowie Bücher.
Aktuell: Ein Buch in Schwäbisch.
Der neue Bahnhof isch fertig.

Buchtitel

Frau Kächele & Frau Peters erleben unfassbare Abenteuer im neuen Stuttgarter Bahnhof.
Ein surreales Vergnügen voller aberwitziger Einfälle.
Mehr Info
.
Silberburg Verlag

Teflon Fonfara ging in den Folgejahren als "Frau Kächele & Frau Peters" auf die Bühne mit einer Solo-Show oder mit der Bühnenpartnerin Babs Steinbock.



Video 2007 Solo-Performance live





SWR Fernsehen Landesschau



Schwäbische Popsong-Comedy,
Babs Steinbock, Teflon Fonfara 

Schwäbisch im Tempo-Experiment

Die schwäbische Mundart ist sparsam und im Timing gemütlich, und es gibt oft eine gewisse Zeitspanne, bis das Gespräch überhaupt beginnt. Aber vielleicht war das nur früher so? Und vielleicht ist dies in der Stadt sowieso ganz anders?
Dazu haben wir ein Experiment gestartet. Wir produzierten mehrere neue Video-Folgen mit Frau Kächele & Frau Peters in anderer Gestaltung. Der Dialog erfolgte in schnellem Tempo, den Rest machte die Bildbearbeitung. Und weil Teflon Fonfara beide Figuren zu Hause vor der Wand selbst spielte, gab es entsprechend viele Bildschnitte. Es entstanden skurrile, kurze schnelle Folgen, vielleicht angelehnt an den modernen Groove eines MTV-Beitrags.
Wir wollten herausfinden, wie weit lässt sich die Performance beschleunigen, hält das der schwäbische Dialekt aus? Lässt sich Schwäbisch im untypisch hohem Tempo überhaupt noch definieren? Oder bleibt der schwäbische Witz auf der Strecke? Wie weit kann man gehen und wo ist die Grenze? Verzichtet wurde ebenso auf Sprechpausen oder auf das besondere Comedy-Timing. Es entstand schwäbischer Fließband-Humor im Schnelldurchgang. Soweit das Experiment.

Das Ergebnis
Nach unserer Befragung war die Erkenntnis folgende: Ältere Schwaben konnten mit diesen schnelleren schwäbischen Szenen nicht immer etwas anfangen, oft fehlte es an der Verständlichkeit einzelner Worte, oder sie konnten nicht die Story erfassen. Witzig empfand man meist die immer gleich gespielte Schlußszene, ein für Ältere wirksamer Wiederholungseffekt. Ansonsten hieß es: Die Sketche waren nicht so gemütlich wie sonst schwäbische Comedy gespielt wird, man muss sehr aufmerksam sein oder es ist zu anstrengend.
Dagegen vollkommen anders reagiert die jüngere Generation. Junge Leute sind es sehr wohl gewohnt, schnelle Texte und Bildschnitte in höherem Tempo zu erfassen, denn ein flottes Timing gehört zum üblichen Ausdruck in den modernen digitalen Medien. Damit kann diese Generation sehr gut umgehen. Der schwäbische Ausdruck konnte im Test gut verstanden und als sehr witzig empfunden werden, wenn auch als eine unnatürliche aber unterhaltsame Mundart-Performance. Schwäbisch als digitaler Burner für eine junge Zielgruppe?

Beispiele:

Gravitation - Frau Kächele & Frau Peters

 
Pferde - Frau Kächele & Frau Peters

 
Glückskeks

Hier weitere Videos zum Experiment.


Darf Mundart polarisieren?

Während der Corona-Pause wurde in Homemade und mit Standbild-Kamera aus der Kächele-Dynastie.die Figur Eberhard Kächele aktiviert und es entstanden neue Schwabenlieder, ehrlich, witzig, schräg und unkonventionell, hergestellt zuhause im Alleingang.
Eberhard Kächele ist ein polarisierender Außenseiter und hat es mutig gewagt, das heiligste Lied aller schwäbischen Lieder anzurühren, er definierte die "Schwäbische Eisenbahn" neu.
Weiter widmete er dem traditionellen Schwarzwälder Bollenhut eine Punk-Variante, singt über vegane Kutteln und Stuttgart wird zur Herzensstadt.
Standard-Comedy oder polarisierende schwäbische Satire? Und: Wie albern darf Mundart sein?


"Die schwäbische Eisebahn isch a Sach"




"Heiko mit dem Bollenhut"


"Vegane Kuttla"




"Stuttgart isch mei Herzensstadt"


Weiterführende Links:

Webseite Frau Kächele & Frau Peters

Webseite Teflon Fonfara

Mundartverein

Mundartradio

Impressum


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Live



 

Hefezopf-Rezepte

Hefezopf mit Rosinen

250 g Mehl
40 g Zucker
Salz
40 g Butter
5 EL Milch
1 Eier
20 g Hefe
1 EL Zitronenschale
80 g Rosinen
1 EL Milch

3 Portionen - 554 Kcal

Zuerst die Rosinen gut bedeckt mit Wasser einweichen lassen. Inzwischen Mehl, Zucker, eine Prise Salz, weiche Butter, lauwarme Milch und Ei in eine Rührschüssel geben. Die frische Hefe darüberbröckeln. Mit einem Quirl und Knethaken oder der Küchenmaschine auf der niedrigsten Schaltstufe beginnen. Die Zutaten vermengen, bis das Mehl nicht mehr staubt. Auf der höchsten Stufe ca. 5-6 Min. weiterkneten, bis sich der Teig vom Rand löst. Die gut ausgedrückten Rosinen und Zitronenschale zugeben und 1/2 Min. weiterkneten. Den Teig zugedeckt ca. 30 Min. gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist. Dann in drei gleich große Stücke teilen und aus jedem Stück eine Rolle formen. Einen losen Zopf flechten und auf ein gefettetes Backblech legen. Nochmal 30 Min. gehen lassen, bis der Zopf prall aufgeht und die Größe sich etwa verdoppelt hat. Mit Milch bepinseln. Den Mikrowellenofen braucht man nicht vorheizen. 190°, untere Schiene, ca. 30 Min.


Hefezopf Royal mit Vanilleschaum

(für 2 Personen)

5 Eier
2 Vanilleschoten
Schale einer Orange (unbehandelt)
Schale einer Zitrone (unbehandelt)
1/2 l Milch
ca. 200 g Zucker
500 g Hefezopf
3/8 l Weißer Traubensaft
2 cl Orangenlikör
2 Eigelb
Butter

Die Eier mit dem Mark einer Vanille, abgeriebener Orangen- und Zitronenschale, Milch und 170 g Zucker vermischen. Den Hefezopf würfeln. Eine Kastenform ausfetten. Hefezopf mit der Ei-Milch-Mischung übergießen und vermischen, dann alles in die vorbereitete Form geben und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen.
In einer Pfanne mit 1 EL Butter 3 EL Zucker karamellisieren lassen, mit 1/4 l Traubensaft und Orangenlikör ablöschen und etwas einkochen.
Für den Vanilleschaum Eigelb, Vanillemark und 1/8 l Traubensaft in einen Schlagkessel geben und über dem Wasserbad schaumig schlagen.
Den Hefezopf Royal aus der Form stürzen, aufschneiden und mit dem Karamell beträufeln. DazuVanilleschaum servieren.


 


Hefezopf schwäbisch

750 g Mehl
30 g Hefe
3/8 l Milch
150 g Butter
3 Eier
150 g Zucker
Abgeriebenes einer Zitrone
100 g Korinthen
1/2 TL Salz
Zum Bestreichen: 1 Eigelb
Zum Bestreuen: Hagelzucker, feingeschnittene Mandeln

Man macht aus dem gesiebten Mehl, Hefe und lauwarmer Milch einen Vorteig. Ist er gut gegangen, gibt man die übrigen erwärmten Zutaten daran und schafft den Teig gut durch. Nun formt man zu gleichen Teilen drei längliche Walzen, die man zu einem Zopf flicht. Will man seinen Gästen einen Hefenkranz
bieten, so legt man den Zopf kreisförmig aufs Backblech. Man läßt Zopf oder Kranz noch kurz gehen, bestreicht ihn mit Eigelb, streut Zucker und Mandeln darauf und bäckt ihn bei 190-200° ca. 40-45 Minuten. Wer's mag, kann in den Teig noch einen Teelöffel Anis geben.


Zopfbrot

50 g Butter
250 ml Milch
1 TL flüssiger Honig
450 g Weizenmehl Type 550
1 TL Salz
1 EL Hefe
1 Ei, leicht verquirlt
1 Eigelb, mit 1 TL Milch verquirlt, zum Bestreichen

In einem Topf die Butter in der Milch zerlassen. Den Honig unterrühren, bis er sich aufgelöst hat. In ein Gefäß gießen und auf Handtemperatur abkühlen lassen. Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit Salz und Hefe vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Milchmischung und das Ei hinzufügen und zu einem groben Teig verkneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche durchkneten, bis er geschmeidig und elastisch ist. In drei gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen Strang rollen. Ein Backblech einfetten. Die drei Teigstränge auf dem Blech locker ineinander flechten. Abschließend die Enden unter den Zopf schlagen. Den Zopf locker abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Backofen auf 190 °C (Umluft 170 °C, Gas Stufe 2 - 3) vorheizen. Den Zopf mit der Eimischung bestreichen und in 40 - 45 Min. goldgelb backen. Er sollte hohl klingen, wenn man gegen die Unterseite klopft. Vom Blech lösen und auf einem Gitter abkühlen lassen.


Hefezopf mit Speck und Zwiebeln

500 g Roggenmehl
500 g Weizenmehl
2 Pakete Trockenhefe
1/4 l Milch
200 g durchwachsener Speck, in Scheiben
150 g Zwiebeln
Salz, Pfeffer aus der Mühle
etwas Mehl zum Bearbeiten
Fett für das Blech
1 Eigelb

Roggen-u.Weizenmehl und Hefe vermischen, 3/8 l heißes Wasser u. Milch mischen, mit dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 20 min gehen lassen.
Speck in Streifen schneiden und ausbraten. Zwiebel pellen, würfeln und im Speckfett glasig dünsten. Mit Salz u. Pfeffer würzen. Kalt werden lassen und unter den Teig kneten.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus dem Teig 3 gleich große Rollen (50 cm Länge) formen und zu einem Zopf flechten. Auf ein gefettetes Backblech legen, mit Klarsichtfolie zudecken und 20 min gehen lassen.
Eigelb und 1 Eßl. Wasser verquirlen, den Zopf damit bestreichen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Einschubleiste 30 min backen, auskühlen lassen


Hefezopf ohne Nüsse

500 g Mehl
3 EL Zucker
1 Ei(er)
2 Ei(er), nur das Eigelb
1 Würfel Hefe
100 g Rosinen
100 g Zitronat
100 g Orangeat
3 EL Amaretto
1 Pck. Vanillezucker
1 Zitrone(n), davon den Saft
125 ml Milch, lauwarm
50 g Butter
50 g Puderzucker
1 Flasche Bittermandelöl

Rosinen, Orangeat und Zitronat in der Amaretto-Zitronensaftmischung einweichen.
Mehl in eine Schüssel sieben und in einer Mulde die Hefe reinbröckeln. Etwas Zucker dazu und mit wenig Milch und Mehl verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 15 Min. gehen lasse, bis zur doppelten Größe.
Zucker, Vanillezucker, Eier, Eigelb, Margarine und das Bittermandelöl dazugeben und solange schlagen, bis der Teig Blasen macht. Mit den Knethaken des Handrührers etwa 10 Min.
Die eingeweichten Früchte mit Flüssigkeit dazugeben und gut einarbeiten. Den Teig zugedeckt 45 Min. gehen lassen.
Auf einer bemehlten Fläche zwei Teile machen. Aus jedem Teil drei lange Teile formen und zu einem Zopf flechten. Nochmal 10 Min. gehen lassen
Butter in einer kleinen Schüssel schmelzen, mit dem Puderzucker vermengen und die Zöpfe damit vor dem Backen bestreichen.
Backrohr auf 150° vorheizen und 25 Min. backen.


Osterhefekranz

500 g Mehl
50 g Zucker
½ TL, gestr. Salz
125 g Butter
125 ml Milch
1 Würfel Hefe
1 Ei(er)
1 Ei(er), das Eigelb davon
Ei(er), hartgekocht und bunt gefärbt

Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Milch erwärmen, die Hefe darin auflösen. Die Butter, das Ei sowie die Hefemilch zum Mehlgemisch geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Min. gehen lassen.
Den Hefeteig nochmals kräftig durchkneten und in 3 gleich große Portionen teilen. Diese zu gleich langen Strängen formen und dann zu einem Zopf flechten. Den Hefezopf auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech zu einem Kranz zusammenlegen und die Enden fest zusammendrücken. Den Kranz nochmals zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Das Eigelb mit der Sahne verrühren und den Osterkranz damit bestreichen. Auf der mittleren Einschubleiste des Ofens 30-35 Min. backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und die bunten Ostereier in die Mitte legen.
Tipp: Teig mit Rosinen verfeinern und auf den Kranz vor dem Backen Mandelblättchen streuen.


Hefezopf (ohne Ei)

500 g Mehl, Weizen oder Dinkel
1 Würfel Hefe, frisch
70 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
¼ Liter Buttermilch, lauwarm
75 g Butter, weich
¼ TL Salz
1 TL Zitrone(n) - Schale, unbehandelt, abgeriebene
2 EL Cognac
2 EL Sahne
2 EL Mandeln (Blättchen)
1 EL Zucker (Hagelzucker)

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe hineinbröckeln, etwas Zucker darüber streuen und mit der Buttermilch verrühren. Mehl darüber stäuben und zugedeckt ca. 30 Min. gehen lassen. Butter, restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Cognac zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Zugedeckt ca. 1 Std. gehen lassen. Teig auf bemehlter Fläche kurz durchkneten, in 3 Stücke teilen und daraus einen Zopf flechten. Backblech mit Backpapier belegen und den Zopf auflegen. Mit Sahne bestreichen und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 C (Umluft 160°, Gas Stufe 2) ca. 25 Min. backen.


Hefezopf supereinfach

42 g Hefe
250 ml Milch, lauwarme
75 g Zucker
600 g Mehl
150 g Butter, zerlassene oder Öl
1 Ei(er)
1 Prise Salz
Zucker (Hagelzucker)
Mandeln (Blättchen)

Einen normalen Hefeteig aus den Zutaten (außer Hagelzucker und Mandelblättchen) herstellen, dann an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
Dann Teig in drei gleichgroße Stücke teilen und zu Rollen formen. Diese zu einem Zopf flechten. Den Zopf auf ein Backblech setzen (gefettet oder Backpapier) und mit etwas Milch bepinseln. Dann mit dem Hagelzucker und den Mandelblättchen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 35-40 Minuten backen.


Hefezopf 1

Zutaten für 15 Stücke

500g Weizenmehl
1 gestr. TL Salz
20g frische Hefe
knapp ¼ Liter lauwarme Milch
60g Zucker
60g Butter
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Ei
Außerdem:
Mehl zum ausrollen
1 Eigelb zum Bestreichen
Hagelzucker zum Bestreuen

Pro Stück ca. 195 Kalorien

Das Backblech mit Backpapier auslegen. Das Mehl in einer Schüssel mit Salz vermischen. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit der Hälfte der Milch und ein Teelöffel Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten aufgehen lassen. Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und so lange schlagen bis er sich vom Schüsselboden löst. Zugedeckt an einem warmen Ort 60-90 Minuten aufgehen lassen. Den Teig auf ein bemehltes Backbrett geben und in drei Teile teilen. Jedes Teigstück zu einer Rolle formen und die drei Rollen zu einem Zopf flechten. Die Enden unterschlagen. Den Hefezopf auf das Backblech legen, mit Eigelb bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und noch einmal etwa 20 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C) auf der mittleren Schiene des Backofen 40-45
Minuten goldbraun backen. Zubereitungszeit ca. 60 Minuten.


Hefezopf 2

Zutaten für 1 Viereckblech

Hefeteig:
800 g Mehl
160 g Margarine
50 g Hefe
250 ml Milch
160 g Zucker
1/2 Zitrone ungespritzt, davon die Schale
1 Prise Salz
1 handvoll Rosinen
2 Eier
Zum Bestreichen:
1 Eigelb
Mandelsplitter
Hagelzucker
Zutaten für 3 Hefezöpfe:
1000 g Mehl 200 g Margarine
50 g Hefe 350 ml Milch
200 g Zucker Schale
von 1/2 Zitrone 1 Prise Salz
1 handvoll Rosinen 2 Eier Backen: 200 °C 10 Min.

150 °C 35 Min. zusammen 45 Min.

1.Milch und Margarine verflüssigen, in Messbecher geben, Hefe reinbröckeln und mit Mixer auf kleiner Stufe auflösen. 2.Mehl und übrige Zutaten in Rührschüssel geben. Auf niedrigster Stufe mit Knethaken die Milch-, Margarine-, Hefebrühe einrühren. Kneten bis der Teig geschmeidig ist. 3.Teig auswallen und auf Backbrett in 2 x 3 Teile teilen. Die Teile auf 40 cm ausrollen und zu Zopf flechten. Auf leicht gefettetes Kuchenblech die zwei Zöpfe legen, mit sauberem Küchentuch abdecken und an warmen Ort stellen. Auf das Doppelte gehen lassen. 4.Eigelb und 1 El. Milch verquirlen und Zöpfe bestreichen.
Hagelzucker und Mandelsplitter daraufstreuen.

Auf 2. Schiene von unten, bei 180 °C 10 Min. backen + bei 150 °C weitere 20 Min. backen zusammen 30 Min.


Gefüllter Hefezopf 1

500 gr. Mehl
1 Würfel Hefe
1 Prise Salz
¼ l Milch
75 gr. Zucker
75 gr. Butter
1 Ei
Abgeriebene Schale einer Zitrone
Zerlassene Butter zum Bestreichen
Zutaten Füllung
150 gr. gem. Haselnüsse
2 EL Rosinen
Etwas süße Sahne
Guß
150 gr. Puderzucker
4 EL Zitronensaft 

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig herstellen. Haselnüsse und Rosinen mit der süßen Sahne zu einer streichfähigen Masse verrühren. Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck auswellen.
Die Teigplatte nach der Länge halbieren. Beide Teile mit der zerlassenen Butter bestreichen und die Füllung daraufgeben. Teigstreifen längs zusammenrollen und miteinander verschlingen. Hefezopf auf ein Backblech legen (evtl. Backpapier verwenden) und 15 Minuten gehen lassen.
Backzeit bei 190 °C 50 Minuten.
Puderzucker und Zitronensaft zu einer Glasur verrühren und den noch warmen Hefezopf damit bestreichen.


Gefüllter Hefezopf 2

Zutaten für den Teig:
# 1 Würfel Hefe
# 1/4 l Milch
# 80 Gramm Zucker
# 1 Prise Salz
# 2 Eigelb
# 100 Gramm Butter
# 500 Gramm Mehl

Zutaten für die Füllung:
200 Gramm gemahlene Haselnüsse
160 Gramm Zucker
1 Vanillezucker
1 Esslöffel Zimt
1/2 Becher Saure Sahne
3 Eiweiß (nicht schlagen)

Außerdem:
1 Eigelb zum Bestreichen
grob gehackte Haselnüsse zum Bestreuen
Puderzucker und Kirschwasser oder Buttervanille-Aroma für den Guss

Mehl in eine Schüssel geben. Hefe und die Hälfte der Milch verrühren und auf 40° erwärmen (lauwarm, darf nicht zu heiss sein). Etwas Mehl dazugeben und einen weichen Vorteig machen. 15 Minuten gehen lassen.
Butter erwärmen, dann den Rest der Milch hinzugeben. Eigelb, Salz und Zucker hinzufügen und zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Gehen lassen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander verrühren.

Den Hefeteig in 3 gleichgroße Stücke teilen, jedes Stück dünn ausrollen, mit Füllung dünn bestreichen. Jedes Teil aufrollen. Die 3 Teile zu einem Zopf flechten.
Das Eigelb mit etwas Milch verquirlen und den Kuchen damit bestreichen. Mit grob gehackten Haselnüssen bestreuen.
Backen: 40-45 Minuten bei 160 - 170°C

Danach Puderzucker in eine Tasse geben, mit Kirschwasser oder Buttervanillearoma und etwas Wasser zu einem Guss verrühren. Auf den noch warmen Zopf mit einem Teelöffel träufeln (oder vorsichtig bepinseln).
Hefezopf in Alufolie einpacken und bis zum nächsten Tag durchziehen lassen, damit er sein Aroma entfalten kann.

Weitere Hefezopf-Rezepte...